Alle zwei Jahre, Mitte Mai, verwandelt sich die Alpenlandschaft von Völs am Schlern von einer bloßen Augenweide in ein Erlebnis für die Seele. Die saftig grünen Wiesen des Schlernhochplateaus bilden den Rahmen für Schlern Music, eine außergewöhnliche Woche im Zeichen der Kammermusik, die die Region in eine weltweit einzigartige Naturbühne verwandelt.
Das Programm
In diesem Jahr richten sich die Scheinwerfer auf die Nuancen der Oboe, die als Protagonistin durch Werke von Mozart, Britten und Moscheles bis hin zu einer unveröffentlichten Transkription des Tristan-Vorspiels führt. Zu den meisterwarteten Momenten gehören:
Die monumentalen Streichsextette von Brahms und die Streichquintette von Mozart.
- Schuberts berühmtes Forellenquintett.
- Exkurse in das 20. Jahrhundert mit Werken von Penderecki, Veress und Britten.
- Ein außergewöhnliches Finale mit dem Quintett für Klavier linke Hand von Franz Schmidt.
Die Bühne der Meister
Die Stärke von Schlern Music liegt in der Begegnung der Generationen zwischen Musikikonen und aufstrebenden Stars. Unter der Leitung von Chiara Tonelli und Philipp von Steinaecker werden auf der Bühne zu sehen sein:
Quartett-Legenden: Veronika Hagen (Hagen Quartett) und Volker Jacobsen (Gründungsmitglied des Artemis Quartetts).
Stimmführer großer Orchester: Von der Energie eines Andrea Obiso (Konzertmeister der Santa Cecilia) über die Präzision von Martin Zalodek (Wiener Philharmoniker) bis hin zur Lyrik von Olivier Doise (Orchestre Philharmonique de Radio France).
Aufstrebende Talente: Die frischen Interpretationen von Aylen Pritchin und Noga Shaham, flankiert von Profis wie Nanni Malm, Paolo Bonomini (Camerata Salzburg) und Roberto Di Ronza.
Besonderes Highlight zum Finale: Das Abschlusskonzert wird durch das Spiel von Sebastian Debus bereichert – eine facettenreiche Persönlichkeit, die ihre Karriere als Pianist und Chirurg vereint und zeigt, dass Musik vor allem Heilung und Hingabe bedeutet.